Rebgottesdienst, Sonntag 26.04.2026
Rebgottesdienst am Dielenberg
Der gottgesandte Vertreter des «Heiligen Vaters» auf Erden, Pfarrer Thorsten Amling, hielt die Predig anlässlich des Rebgottesdienstes am Sonntag, 26. April 2026, in der «Zeltkirche» vor dem Rebhaus des WBVO. Und was für eine? … aber davon später
Vorgängig begrüsste die Präsidentin die des WBVO, Judith Thommen die sehr vielen Anwesenden und dankte allen Helfern für ihren Einsatz; insbesondere dem Jodlerchörli Spitzenflühli aus Waldenburg unter der Leitung von Sabine Bader. Einheitlich gekleidet und stimmlich perfekt abgestimmt, gab der Auftritt der Jodler/innen dem Rebgottesdienst einen sehr würdigen Rahmen. Eindrücklich war, dass Sabine, ein «weibliches Geschöpf» notabene vor jedem Lied den Männern (neben 4 Frauen) mit einem «Klanginstrument» den Ton vorgab. S’gibt wohl zu wenige Sabine Baders auf der Welt? Wo sind sie, die Frauen, welche den Ton angeben? Die fehlen ausnahmslos, vor allem in der Politik! Die Welt wäre friedlicher.
Das Gleichnis vom Weinberg» (Markus-Evangelium 12.1-12)
Thorsten Amling so quasi als Predigt-Vorwort: «Er habe da kürzlich im Dorf jemanden getroffen, der sagte, es sei schön, dass er nun wieder die Predigt am diesjährigen Rebgottesdiest habe, denn er könne sich noch gut an diese damalige, frühere Predigt erinnern». Schon «cheibe blöd», liess er uns wissen, denn er wollte die gleiche Predigt erneut halten ….!! «Das ginge nun aber nicht, weil er nicht mit dem exzellenten Erinnerungsvermögen von Oberdörfern gerechnet habe!»
Daraus folgt … die Oberdörfer sind wohl nicht oberdooof* und der jahrzehntelange Himmellüpferkonsum hat wohl (noch) nicht alle Hirnzellen zerstört? (*Frühere Oberdörfer Generationen pflegten den Buchstaben «r» nicht auszusprechen!). Fragte man einen Oberdörfer: «Wohär chunsch»? lautete die Antwort, «vo Oberdoooof». Das unterschlagene «r» hatte jedoch nichts mit dem Geisteszustand der Bewohner zu tun.
Nun zur Predigt: Eine tiefsinnige Predigt von Thorsten Amling, welche «meine Wenigkeit» als «himmlischen Pressesprecher» zum Nachdenken zwang. (Also …. ein Gleichnis besteht aus einer Bildebene (der Geschichte) und einer Sachebene (also hat sinngemäss eine übertragene Bedeutung). Der Schreiber hat’s auch erst begriffen, als er es begriffen hat! Untenstehend eine Kurzfassung vom «Gleichnis im Weinberg.»
(<…>) Ein Mann legte einen Weinberg an und umgab ihn mit einem Zaun. Dann verpachtete er den Weinberg. Zur gegebenen Zeit schickte er einen Diener zu den Pächtern, um sich von ihnen seinen Anteil am Ertrag des Weinbergs geben zu lassen. Doch die Pächter packten den Diener, verprügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort. Da schickte der Mann einen anderen Diener zu ihnen; dem ging es nicht besser: Sie schlugen ihm den Kopf blutig und trieben ihren Spott mit ihm. Danach schickte er einen dritten; den töteten sie. So ging es noch vielen anderen: Die einen wurden verprügelt, die anderen umgebracht. Schließlich blieb ihm noch einer: sein geliebter Sohn. Den schickte er zuletzt auch noch zu ihnen, weil er sich sagte: «Er ist mein Sohn, vor ihm werden sie Achtung haben». Aber die Pächter sagten: «Der will den Rebberg erben. Kommt, wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!» Und sie packten ihn, brachten ihn um und warfen ihn zum Weinberg hinaus (<…>)
«Gleichnis vom Weinberg» versus politischer Weltlage 2026
Dann machte Amling einen genialen «Switch» zur heutigen politischen, unfriedlichen Weltlage und gab zu bedenken, dass da wohl einige Exponenten an den Strippen der Macht seien, die, um den Euphemismus zu verwenden, wohl «nicht die hellsten Kerzen auf der Torte seien.» (Wortwahl des Schreibers). Und weiter Amling …. «einige seien wohl sinngemäss an die Grenzen der geistigen Zurechnungsfähigkeit angelangt». Ohne Namenserwähnung war wohl allen klar, WER DA GEMEINT WAR.
Fazit und Auflösung des «Gleichnisses im Weinberg»
«Kriege habe es (leider) immer gegeben …. jedoch die Art der «Hightech-Waffen» mit ihrer gewaltigen Zerstörungskraft in der heutigen Zeit übersteigt unsere menschliche Vorstellungskraft. Und manchmal, so Amling, verstehe er nicht, WARUM so viele Menschen in der Schweiz unzufrieden seien, weil wir doch hier in stabilen politischen Verhältnissen und in FRIEDEN leben dürfen!»
Und nun die Auflösung von Jesus’ «Gleichnis vom Weinberg» in die heutige Zeit von einem «Nicht-Theologen».
Man soll nicht Gewalt anwenden, wenn’s nicht nach seinen eigenen Vorstellungen läuft.
Weindegustation des Himmellüpfers am Schluss
Statt am Ende des Gottesdienstes einen Batzen in den «Opferstock zu opfern» (ohne dass es klimpert!), mussten sich die Anwesenden «opfern», die «Himmellüpfer-Weine» des Jahrfangs 2025 zu degustieren. Das pure Gegenteil von «opfergeplagten» Gesichtszügen war bei den Degustierenden auszumachen! Ein herausragender Jahrgang, der 2025-ger Riesling-Sylvaner, Johanniter, und Regent Rosé, ausgeschenkt von Kellermeister Bruno Thommen und Rebchef Adrian Thommen.
Und im Gaumen hat’s wie folgt «geklimpert» ….

Der erste Schluck im Namen des Vaters – der zweite Schluck im Namen des Sohnes … und der dritte Schluck im Namen des Heilgen Geistes.
Und wenn man dieses Zeremoniell zehnmal wiederholte, lüpfte einem der «Heilige Geist» tatsächlich in den Himmel …. in den «Himmellüpfer-Himmel».
In dem Sinne herzlichst …. AMEN ... und sehr zum Vollsein
Professor Doktor Müller-Mehltau
Fotos: Weinbauverein Dielenberg











